Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin

Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Welche Erkrankungen und Fragestellungen werden mit MRT untersucht ?

Indikationen zur MRT: Schwerpunkte unserer Diagnostik sind:

  • Gehirn und Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
  • Augenhöhlen
  • Bandscheiben und Wirbelsäule
  • Rückenmark
  • Gelenke (v.a. Hüfte, Kreuz-Darmbein-Gelenk, Knie, Schulter, Ellbogen, Fuß, Hand)
  • Oberbauch und Gallenwegen (ohne Kontrastmittel)
  • Nieren und Beckenorgane
  • Bei Schwangeren können beim Verdacht auf ein zu enges Becken auch noch kurz vor dem Termin ohne Gefährdung des Kindes die Beckenmaße bestimmt werden, so daß die Geburt ohne Zeitdruck geplant werden kann.
  • Die MRT der weiblichen Brust - „Mamma-MRT“ - dient vor brusterhaltender Operation eines bösartigen Tumors dazu, den Umfang des Eingriffes genauer zu planen und so die Prognose zu verbessern. Sie kann außerdem bei unklaren mammographischen und sonographischen Befunden in der Brustkrebs-Vorsorge und -Nachsorge einerseits unnötige Gewebsentnahmen vermeiden, andererseits kleine bösartige Herde früher identifizieren und so zeitiger einer erfolgreichen Therapie zuführen. Sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen bisher nur in wenigen Ausnahmen bezahlt.
  • Zunehmend erlangt die Magnet-Resonanz-Tomographie als MR-Angiographie Bedeutung bei Erkrankungen der Blutgefäße, z.B. beim Bluthochdruck, sowie Durchblutungsstörungen des Gehirns und der Beine. Bei Patienten, die nicht mit MRT untersucht werden können, kann seit April 2005 als Alternative die CT-Angiographie mit MS-CT-Technik angeboten werden.
  • Die MR-Diagnostik kann auch in weiteren, seltenen Fragestellungen zielführend sein; in anderen Fällen ist hingegen die Diagnostik mit MS-CT sinnvoller oder es kann sogar die Ultraschalldiagnostik ausreichend sein: wir freuen uns, mit Ihnen die Untersuchungsstrategie bei Ihren „Problemfällen“ vorab besprechen zu können.

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